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28Sep/092

Programmserie Teil 1: Photoshop

In dieser Artikel -Serie stelle ich euch verschiedene Grafikprogramme vor und berichte euch über ihre Funktionen, sowie Vor- und Nachteile.
Das heutige Programm ist sicherlich am bekanntesten, aber auch am teuersten. Deshalb möchte ich heute einmal schauen, ob Photoshop denn wirklich sein Geld wert ist, oder es einfach nur große Geldabzocke seitens Adobe ist.

Ich würde mich über eure Meinungen freuen und freue mich über jeden Kommentar.

Allgeimeines:
Photoshop ist das Pixelgrafikprogramm aus dem Hause Adobe und für Berufsfotografen, ambitionierte Hobby Fotografen, Grafik-Designer und Webdesigner konzipiert worden. Hauptsächlich und bis zur letzen CS4 Version ausschließlich, beschränkte sich Photoshop auf 2D- Grafiken.

Mit der bereits genannten CS4 Version ermöglicht Adobe es den Photoshopnutzern zum ersten Mal 3D-Grafiken zu erstellen, jedoch bleiben die Möglichkeiten noch ziemlich beschränkt und Photoshop kann durch diese keinesfalls mit anderen 3D-Grafikprogrammen mithalten. Dies war aber denke ich, zumindest noch nicht, die Absicht von Adobe, und das Hauptaugenmerk bleibt natürlich weiterhin auf den 2D-Grafiken.

Adobe bringt immer im etwa 18 monatigen Abstand eine neue Version heraus, die es bisher jedes Mal geschafft hat die letzte in den Schatten zustellen. Jedoch kostet auch jede Version einen Haufen an Geld. Photoshop CS4 kostet zum Beispiel 1010€ in der Normal und 1486€ in der Extended Edition. So sind es jedes Mal enorme Kosten, die auf einen zukommen, wenn man immer auf dem neuesten Stand bleiben möchte.

Funktionen:
Aber kommen wir nun zu den Funktionen die Photoshop uns bietet. Die am auffälligsten Funktionen nach dem Start bietet uns Photoshop in Form vieler Werkzeuge, welche sofort gut sichtbar an der linken Seite dargestellt sind.

Werkzeugleiste von Photoshop CS4
Etwas versteckt findet man beim durchforsten der Kopfzeile noch etliche Filter, Bild- und Auswahleinstellungen und etliche weitere Optionsfenster, die einem die verschiedensten Funktionen bieten. Von Farbeinstellungen über Masken bis hin zu Animationen ist alles vertreten.  Für eine vollkommene und detaillierte Beschreibung fehlt hier einfach der Raum und hilft uns hier auch nicht weiter. Wer trotzdem mehr über die verschiedenen Werkzeuge und Funktionen erfahren möchte kann sich Hier informieren.

Jedoch ist unbestritten, dass Photoshop uns nicht nur sehr viele Funktionen, sondern auch einzigartige Funktionen bietet. Kein anderes Programm auf diesem Gebiet kommt alleine, ohne Zusatzprogramme in diesem Punkt an Photoshop heran.

Benutzerfreundlichkeit:
Zwar ist es schön und gut so viele Funktionen zu bieten, allerdings nutzt das natürlich wenig, wenn der Anwender nicht weiß wo er diese Funktion findet oder wie er sie verwendet. Die Grundstruktur von Photoshop ist zwar ziemlich einfach und man findet sich auch relativ schnell zurecht, jedoch sind viele erweiterte Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ziemlich gut, und zwar meistens in Tastenkürzeln, versteckt. So ist es zum Beispiel sehr nützlich wenn man alles was auf einer Ebene ist auswählen kann, was auch ohne weiteres Möglich ist, wenn man denn die richtige Tastenkombiation kennt. (Strg + Klick auf das Ebenenbild im Ebenenmanager)

Weiterhin werden manche Funktionen erst richtig sinnvoll, wenn man diese in Kombination mit anderen Funktionen einsetzt. Dadurch bekommt man beim gleichen Filter zum Beispiel allein durch eine andere Ebeneneinstellung einen komplett anderen Effekt. Kommen nun noch Masken und Werkzeuge mit ins Spiel wird das ganze schon fast unberechenbar.

Im Großen und Ganzen ist Photoshop zwar recht übersichtlich, jedoch macht hier die große Funktionsvielfalt es schier unmöglich alles gut sichtbar und leicht auffindbar zu platzieren. Dadurch benötigt es eine nicht allzu kleine Einarbeitungszeit, will man sich denn nicht nur mit den Grundfunktionen begnügen.

Erweiterungen und Ressourcen:
Das World Wide Web bietet auch für Photoshop ein schier unerschöpfliches Repertoire an Erweiterungen und vor allem Ressourcen. Durch verschiedene Pinsel lassen sich die verschiedensten Elemente mit nur einem Klick in ihr Bild zaubern und durch zusätzliche Filter sich viele neue Effekte finden.

Die Funktion von Photoshop, die jedoch das größte Potenzial für Ressourcen hat ist neben dem Pinsel die Aktion. In einer Aktion kann man einen bestimmten Handlungsablauf speichern und dann jederzeit wieder aufrufen. Das Smashing Magazine hat dazu vor knapp einem Jahr einen sehr guten Artikel verfasst, den ich nur empfehlen kann.

Fazit:
Alles in allem ist Adobe Photoshop ein sehr mächtiges Programm, welches sicherlich ganz vorne in seinem Gebiet ist, jedoch ist es sicherlich kein Programm, was man sich mal eben so zulegt.

Durch den stattlichen Preis, der zwar zum Teil gerechtfertigt, letztendlich aber doch übertrieben ist, meiner Meinung nach, nimmt Adobe der Jugend die Möglichkeit sich dieses Programm anzuschauen und mit diesem über längeren Zeitraum zu arbeiten. Dadurch wird das Interesse an diesem Bereich natürlich gemindert und es ist schade, dass dadurch verhindert wird, dass manche dieser Jugendlichen eben solch einen Beruf wählen, in dem sie mit Photoshop arbeiten würden.

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Kommentare (2) Trackbacks (0)
  1. Das mit dem Preis und der Jungend ist nur bedingt korrekt, man kann sogenannte Education Versionen kaufen und diese Nicht-kommerziell einsetzen, d.h. für den reinen Lerneffekt und Spaßfaktor gehts auch billiger….und selbst da gibt es wohl kommerziell nutzbare Versionen … ich glaube so ca. 250,-€ :)

  2. Okay das ist mir neu, aber gut zu wissen. Auch wenns eher unwahrscheinlich ist, dass diese Versionen dann nur zu Lernzwecken verwendet werden.


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